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Zwingerhusten


Die Bezeichnung der Krankheit lässt vermuten, dass nur im Zwinger gehaltene Hunde an Zwingerhusten erkranken können, doch jedes Tier kann betroffen sein. Übertragen wird diese Krankheit durch eine Tröpfcheninfektion und als Folge kommt es zur Kehlkopfentzündung sowie einer Entzündung der Luftröhre und der Bronchien. Von der Ansteckung bis zum Ausbruch des Zwingerhustens können zwei Tage bis zu einem Monat vergehen und deutliche Anzeichen sind ein trockener Husten, der sich zu Hustenanfällen ausweitet, eine Mandelentzündung und der Ausfluss klarer Nasensekrete.

Der Hund sollte bei dieser Erkrankung von anderen Tieren isoliert werden, denn bei den Auslösern handelt es sich um hochinfektiöse Viren, der noch lange Zeit, nachdem der Hund frei von Symptomen ist, vorhanden sind und andere Tiere infizieren können. Kommt der Hund regelmäßig mit Artgenossen in Kontakt, ist eine Impfung gegen die auslösenden Viren dringend angeraten. Da eine große Anzahl verschiedener Erreger den Zwingerhusten auslösen kann, ist jedoch ein genereller Schutz derzeit nicht möglich und die Krankheit kann dennoch ausbrechen.
26.05.2012 20:23:01  von Moderator (7124x gelesen)     

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