Wann eine Ernährungsumstellung beim Hund?

Ernährungsumstellung beim Hund

Wann ist eine Ernährungsumstellung beim Hund erforderlich? (Fotolia)

Wenn es um die richtige Ernährung eines Hundes geht, dann streiten sich die Geister. Doch wann ist eine Ernährungsumstellung beim Hund wirklich notwendig?

Die einen greifen auf das Fertigfutter zurück, die anderen bekochen ihren Hund nach Belieben und wieder andere füttern ihn mit Rohkost. Welche Ernährungsmethode man auch anwendet, Diskussionen unter Hundefreunden über Pro und Contra bleiben nicht aus. Wichtig ist aber nur, dass es dem Hund gut geht.

Wie man den Hund auch ernährt, so sollte man darauf achten, dass die Ernährung nicht einseitig, sondern ausgewogen und gesund ist. Wichtig ist bei der richtigen Ernährung, dass der Energiebedarf und der Nährstoffbedarf des Hundes ausreichend gedeckt werden. Das Hundefutter muss also vor allem auch Spurenelemente, Mineralstoffe, Aminosäuren und Vitamine in passender Menge enthalten.

Wenn man aber feststellt, dass das Futter dem Hund nicht bekommt oder sich gesundheitliche Probleme einstellen, dann muss man der Sache auf den Grund gehen und prüfen, ob eine Ernährungsumstellung beim Hund notwendig ist.

Wann ist eine Ernährungsumstellung beim Hund notwendig?

Eine Ernährungsumstellung beim Hund ist vor allem dann notwendig, wenn…

  • der Hund in eine neue Lebensphase eintritt
  • der Hund zu dick ist
  • gesundheitliche Probleme (Krankheiten) auftreten
  • Verdauungsprobleme auftreten
  • eine Futtermittelallergie besteht
  • Nahrungsunverträglichkeiten gegeben sind
  • Mangelerscheinungen zu beobachten sind

Als Symptome für eine notwendige Ernährungsumstellung kann man unter anderem beobachten:

  • immer wieder Durchfall oder Erbrechen
  • starke Blähungen
  • schuppiges oder stumpfes Fell
  • geringere Aktivität des Hundes

In vielen Fällen empfiehlt es sich, den Tierarzt zurate zu ziehen und mit ihm zu besprechen, was hinter den Problemen stecken könnte und auch, wie man die Ernährung des Hundes sinnvoll und schonend umstellt.

Wichtig ist, dass man den Futterwechsel nicht im „Hauruckverfahren“ durchführt, sondern Schritt für Schritt, so dass sich das Verdauungssystem des Tiers an die neue Ernährung gewöhnen kann.

Futterumstellung vom Welpen zum erwachsenen Hund

Ein Sonderfall ist die Futterumstellung bei Welpen und jungen Hunden: Bei Welpen ist es häufig so, dass der Züchter bereits vom Saugwelpenfutter auf das Welpenfutter oder das wachstumsgerechte Juniorfutter umstellt. Die nächste Futterumstellung ist dann erst notwendig, wenn der Hund erwachsen ist.

Ernährungsumstellung bei älteren Hunden

Dann bekommt er das sogenannte „Adult Futter“ für erwachsene Tiere. Für ältere Hunde gibt es sogar spezielles Seniorenfutter, auf das man umstellen kann. Damit wird man der geringeren Aktivität und dem reduzierten Energiebedarf gerecht.

Vor hohen Tierarztkosten schützen

Wenn gesundheitliche Probleme beim Hund auftreten, dann können die Termine beim Tierarzt schnell ins Geld gehen, bis das Problem gelöst ist und es dem Hund wieder gut geht. Vor hohen Tierarztkosten schützt eine Hundekrankenversicherung. Auf TKV24.de haben wir einen Online-Vergleich bereitgestellt. Dort findest du die besten Tarife für deinen Hund.

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