Den Hund eingewöhnen – Tipps rund ums neue Zuhause

Hund eingewöhnen

Den Hund eingewöhnen: Viel Zeit und Zuwendung sind ein gutes Rezept (Fotolia / jolopes)

Wer seinen neuen Hund eingewöhnen möchte, braucht dafür Zeit. Das gilt natürlich für einen Welpen, der gerade von seinen Geschwistern und dem Muttertier getrennt wurde. Aber umso mehr für einen Hund, den man aus dem Tierheim zu sich holt.

Man kann dem Vierbeiner aber das Eingewöhnen auch erleichtern, indem man auf ein paar Dinge achtet.

Denke aber immer daran, dass die Eingewöhnungsphase nicht von heute auf morgen erledigt sein wird.

Gehe es mit deinem neuen Freund also langsam und stückweise an. Beachte, dass der Hund nach dem Umzug unter Stress steht, weil er sich in einer fremden Umgebung mit fremden Menschen befindet.

So gewöhnt sich der Hund gut ein

Das Wichtigste: Der Hund braucht natürlich gerade in den ersten Tagen in seiner neuen Umgebung viel Zuwendung. Sprich ruhig und geduldig mit ihm. Nimm dir ausreichend Zeit für ihn und finde heraus, welche Wünsche, Bedürfnisse und Vorlieben er hat.

Das muss aber auch seine Grenzen haben. Wenn der Hund sein neues Zuhause für sich entdeckt, sollte er bereits die Regeln kennenlernen, die für ihn gelten. Der Hund ist ein Rudeltier, Herrchen oder Frauchen sind die Rudelführer. Das muss bei aller Liebe für das neue Familienmitglied auch schon in der Eingewöhnungszeit deutlich werden. In der Familie muss sichergestellt sein, dass jeder dieselben Regeln für den Hund verfolgt.

Die Grundausstattung für den Hund

Bevor du dir den Hund nach Hause holst, solltest du dich bereits auf den neuen Lebenspartner eingestellt haben. Dazu gehört auch, dass du die nötigen Vorkehrungen dafür getroffen hast, dass sich der Hund wohlfühlt. Denke in jedem Fall an die Grundausstattung.

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Grundausstattung Hund – Das solltest du haben!

Der erste Rundgang zum Eingewöhnen

Ist der Hund zum ersten Mal in der Wohnung, dann zeig ihm (vielleicht nach einer ersten Verschnaufpause) die Räume, wo der Wassernapf und der Fressnapf stehen und wo der Schlafplatz bzw. Ruheplatz für ihn reserviert ist. Lass ihn alles erschnüffeln. Das Tier lernt schnell die Wege kennen und du kannst ihm gleich zeigen, dass du der Chef im Rudel bist.

Verbringe auch in den Stunden und Tagen danach soviel Zeit mit ihm wie möglich und beobachte ihn. Das hilft ungemein dabei, dass man sich gegenseitig kennenlernt. Langsam sollte man ihn an die Familienmitglieder (aber nicht alle auf einmal) und vor allem auch andere Haustiere heranführen, ohne ihn zu bedrängen. Wenn du bereits einen anderen Hund hast, kann es sinnvoll sein, anfangs beide Tiere voneinander zu trennen.

Lass den Hund möglichst viel eigenständig seine Gegend entdecken. Wenn er sich für etwas oder jemanden interessiert, wird er von selbst kommen.

Den Hund während des Eingewöhnens nicht alleine lassen

Hunde sind nicht gerne alleine. Deshalb ist es besonders wichtig, dass der Hund in den ersten Tagen nicht alleine in der Wohnung zurückgelassen wird. Deshalb nimmt man das Tier am besten zum Wochenende zu sich oder man reserviert ein paar freie Tage für diese Phase.

In einer Familie sollte man sich einfach so absprechen, dass der Hund nicht alleine ist. Nach der ersten Phase zum Eingewöhnen kann man den Hund auch Schritt für Schritt ans Alleinsein gewöhnen.

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Wie lange den Hund alleine lassen?

Wer übernimmt welche Pflichten für den Hund?

Der Hund braucht auch sein Wasser und sein Futter sowie Pflege, dazu zählt zum Beispiel das Bürsten. Außerdem will er Gassi gehen (Tipp: anfangs kurze Routen wählen und immer an der Leine).

Wenn man das Tier zu zweit oder in einer Familie aufgenommen hat, sollte man von Anfang an festlegen, wer welche Aufgaben und Pflichten übernimmt. Damit ist der Hund gleich gut umsorgt und wird sich auch sofort wohler fühlen.

Routinen helfen dem Hund in der Eingewöhnungszeit

Überhaupt empfiehlt es sich, den Hundetag zu strukturieren. Eine gewisse Routine im Tagesablauf wird dem Tier gut tun. Dabei solltest du neben dem Füttern (Tipp: füttere ihn die ersten Tage aus der Hand) und Bürsten auch an reichlich Auslauf, Zeit zum gemeinsamen Spielen, aber auch Ruhephasen denken.

All das stärkt das Vertrauen zwischen dir und dem Hund. Und gerade darauf kommt es beim Eingewöhnen im neuen Zuhause an.

An den Tierarzt und die Hundeversicherung gedacht?

Einer der ersten Wege mit dem neuen Hund sollte zum Tierarzt gehen, der ihn gründlich untersuchen wird. Danach hast du ein gutes Gefühl und die Bestätigung, dass du dir gesundheitlich um das Tier keine Sorgen machen musst.

Ein gutes, noch besseres Gefühl wirst du haben, wenn du für deinen Hund eine Hunde-Haftpflicht und eine Hundekrankenversicherung abgeschlossen hast.

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