Dein Hund ist schlapp? Was du tun kannst!

Hund ist schlapp

Dein Hund ist schlapp? Was du tun kannst! (Fotolia / © Andreas Haertle)

Dein Hund ist schlapp und du fragst dich, was du tun kannst? Zunächst einmal solltest du der Ursache der Müdigkeit auf den Grund gehen.

Natürlich hat man schnell den Gedanken, dass der Hund krank und deshalb so träge ist. Vor allem wenn das Tier schon über mehrere Tage schlapp ist, sollte man an eine Erkrankung denken.

Falls du tatsächlich den Verdacht hat, dass dein Hund krank sein könnte, solltest du natürlich der Weg zum Tierarzt suchen. So lässt sich zum Beispiel mit einer Blutuntersuchung schnell klären, ob dein Liebling gesundheitliche Probleme hat. So könnten ein Eisenmangel oder eine Schilddrüsen-Unterfunktion eine Erklärung für einen schlappen Hund sein.

Eine Grundregel:
Ein gesunder Hund hat eine kalte und nasse Nase. Ein kranker Hund hat eine warme und trockene Nase. Weißes oder blasses Zahnfleisch ist ebenfalls ein Indiz, dass der Hund krank und deshalb schlapp sein könnte. Auch ein struppiges und glanzloses Fell deutet darauf hin, dass mit dem Hund etwas nicht stimmt.

Schmerzen und Erkältung machen den Hund schlapp

Im Winter könnte sich der Hund natürlich auch erkältet haben. Dann geht es ihm nicht anders als uns Menschen. Er ist lustlos und ohne Antrieb.

Lies zu einer Erkältung beim Hund:
Der Hund ist erkältet! Was du tun kannst…

Auch das Thema Schmerzen sollte man im Hinterkopf haben. Schmerzen rauben dem Vierbeiner die Lust an der Bewegung. Wenn er also eine Blessur hat, sollte man diese tatsächlich erst gründlich auskurieren, bevor man mit dem Hund wieder richtig aktiv wird. Sonst empfindet er die Bewegung zunächst einmal als Negativerlebnis. Deshalb kann er keine Lust auf eine Aktivität haben und so einen unmotivierten Eindruck hinterlassen.

Passt mit der Ernährung alles?

Es muss aber nicht immer eine Krankheit die Ursache sein, wenn der Hund schlapp ist. Manchmal stimmt einfach die Ernährung nicht. Wenn die Trägheit über einige Tage anhält, solltest du überlegen, ob es deinem Tier vielleicht an Nährstoffen und Vitaminen fehlt. Kannst du das nicht ausschließen, so stell die Ernährung ein wenig um und gib deinem Hund nahrhafteres Futter.

Auch Welpenmilch kann deinem schlappen Hund helfen. Einen frischen Vitaminschub bringen Vitamindrops aus dem Handel, achte aber auf die richtige Dosierung. Denk genauso daran, dass der Hund immer genug zu trinken haben möchte.

Mehr zum Thema Ernährung:
Welches Hundefutter ist gut?

Der Hund ist schlapp? Gönn ihm die Auszeit!

Es muss aber nicht unbedingt eine Krankheit oder ein Ernährungsmangel dahinter stecken, wenn dein Hund schlapp ist. An dem ein oder anderen Tag trottet der Hund beim Spaziergang einfach nur hinterher und lässt die Freude an der Bewegung, die man sonst von ihm kennt, vermissen.

Vergiss dabei nicht: Auch für einen Hund ist nicht jeder Tag gleich und er ist keine Maschine. Also solltest du ihm zugestehen, dass er auch Tage hat, an denen er müde sein darf. Verfall nicht in Panik, wenn sich dein Hund mal eine kleine Auszeit nimmt und faul sein möchte.

Tipps, wenn dein Hund schlapp ist

Wann hat dein Hund die meiste Energie?

Bedenken solltest du auch, dass der Hund in seinem eigenen Biorhythmus lebt, der nicht unbedingt dem des Menschen entspricht. Es ist also nicht gesagt, dass dein Hund gerade Lust auf einen Spaziergang hat, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst und mit ihm eine Runde drehen möchtest.

Wenn du also feststellst, dass dein Hund gerne zu einer bestimmten Zeit schlapp ist, dann dreh den Spieß um und versuche herauszufinden, wann dein Hund die meiste Energie an den Tag legt. Du kannst dann den Tagesablauf ein wenig umstellen.

Futter als Belohnung und Motivation

Eine effektive Maßnahme, um einen Hund zu motivieren, ist ein besonderes Futter. Das darfst du als Belohnung einsetzen, wenn dein Bello etwas gut gemacht hat. Sollte der Hund mal schlapp sein, kann sein Lieblingsfutter als Prämie schnell für neue Energie sorgen.

Sorge für Abwechslung!

Viele Hunde mögen Abwechslung und für die musst du sorgen. Fordere die Neugierde deines Hundes heraus, indem du mit ihm nicht immer die selbe Route für das Gassi gehen wählst. Neue Wege bringen neue Eindrücke. Dein Hund erschnuppert neue Gerüche, die ihn anspornen. Du entdeckst gemeinsam mit deinem Hund neue Plätze, Parks und Wiesen. Du kannst mit ihm auch dorthin gehen, wo gerne andere Hunde unterwegs sind und wo er neue Bekanntschaften machen kann.

Ungewohnte Anstrengung macht den Hund schlapp

Achte beim Gassi gehen darauf, dass die Runde dem Fitnesszustand des Hundes entspricht. So wird ein Hund natürlich immer müder und schlapper, wenn er Anstrengungen meistern muss, an die er überhaupt nicht gewöhnt ist.

Wenn du mit deinem Hund nicht so oft rausgehst, so können neue und regelmäßige Spaziergänge den Kreislauf des Hundes in Schwung bringen und seine Ausdauer verbessern. Dann machen ihm die Runden vielleicht auch so schon bald einfach mehr Spaß.

Lass dir ein neues Hundespiel einfallen

Um deinen schlappen Hund wieder auf Trab zu bringen, kannst du es auch mit einem neuen Spiel versuchen und ihn dafür begeistern. Auch da ist Abwechslung gefragt. Aber nicht jedes Hundespiel passt zu jedem Hund. Es gibt Tiere, die mögen nicht so gerne apportieren – andere lieben es.

Lese-Tipps:
Wie oft sollte man den Hund entwurmen?
Welcher Hund haart nicht?
Wie oft sollte man den Hund baden?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *